Möchten Sie ein Bauvorhaben realisieren?

Gerne stehen wir Ihnen mit unserer gesamten Kompetenz zur Seite.

Damit Sie einen Überblick darüber bekommen, inwiefern wir Sie bei der Umsetzung unterstützen können, sind im Folgenden die notwendigen Schritte für die Realisierung eines Bauvorhabens in einer logischen Reihenfolge kurz beschrieben. Im Normalfall benötigen Sie für die Parzellierung ihres Baugrundstücks eine Teilungsvermessung sowie die für das Bauvorhaben relevanten Genehmigungen. Zwischen den jeweiligen Bauabschnitten stehen wir in enger Verbindung zu den betreuenden Architekten und zeigen so auch Präsenz auf der Baustelle. Die Betreuung endet von unserer Seite dann mit der Einmessung des fertiggestellten Bauvorhabens.

1. Die Teilung eines Grundstücks

Aufgrund der Tatsache, dass Bauherren zumeist nicht im Besitz eines eigenen Baugrundstücks sind, wechseln Grundstücke den Besitzer und die Größe der Grundstücke muss den jeweiligen Bedürfnissen der Transaktionspartner angepasst werden. Dieser Schritt erfolgt durch eine Teilungsvermessung, durchgeführt vom einem öffentlich bestellten Vermessungsingenieur. Grundvoraussetzung für die gewünschte Umsetzung ist die Einhaltung bauordnungs-und bauplanungsrechtlicher Vorschriften nach der Bauordnung des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Baugesetzbuch (BauGB). Etwaige Vorgaben durch die örtlichen Kommunen (Bebauungsplätze und Stellplatzsatzung) sind außerdem zu beachten. Durch unsere langjährige Expertise können wir Sie in einem Vorabgespräch über die aus Ihrer Sicht vorteilhafteste Grundstücksteilung beraten.

Nachdem der Auftrag zur Teilung eines Grundstücks erteilt ist, werden unsere Ingenieure anhand alter Vermessungsunterlagen die bestehenden Grenzen wiederherstellen und die neuen Grenzen einfügen. Das entstandene neue Grundstück wird mit Hilfe modernster Technik vermessen. Anschließend werden die Messergebnisse an das Liegenschaftskataster weitergeleitet damit Sie im Anschluss einen Fortführungsnachweis erhalten können und somit das Grundstück auf Ihren Namen im Grundbuch umgeschrieben werden kann.

2. Erstellung eines Lageplanes für den Bauantrag

Nachdem das gewünschte Baugrundstück in Ihren Besitz übergegangen ist, kann mit der Planung des eigentlichen Bauvorhabens begonnen werden. Im nächsten Schritt wird bei der zuständigen Baugenehmigungsbehörde ein Bauantrag eingereicht. Hauptbestandteil des Bauantrags ist der Lageplan, welcher auf der Grundlage der Liegenschaftskarte erzeugt wird. Dabei wird eine Aktualisierung der Karte vorgenommen, d.h. alle nicht verzeichneten Gebäude auf ihrem Grundstück und auch auf den angrenzenden Nachbargrundstücken werden durch eine Ingenieursvermessung neu aufgenommen. Außerdem werden Daten zur Topographie, d.h. zur Höhenlage ihres Grundstücks erfasst. Abschließend wird von unserer Seite aus bescheinigt, dass alle dem Katasteramt bereitgestellten Informationen über ihr Grundstück der Richtigkeit entsprechen.

3. Absteckung des Bauvorhabens

Grundsätzlich ist bei der Absteckung ihres Bauvorhabens zwischen der Grobabsteckung und Feinabsteckung zu unterscheiden. Damit die Baugrube für das Fundament ausgehoben werden kann, werden bei der Grobabsteckung die Gebäudeecken mit Hilfe von Holzpfählen gekennzeichnet. Die Feinabsteckung dient im nächsten Schritt dazu, die relevanten Höhen sowie die genaue Lage der Gebäudeecken zu kennzeichnen.

4. Einmessung des fertiggestellten Bauvorhabens

Nachdem ihr Bauvorhaben vollständig fertiggestellt ist, sind Sie verpflichtet, dieses durch einen öffentlich bestellten Vermessungsingenieur einmessen zu lassen. Dadurch wird die Fortführung des Liegenschaftskatasters gewährleistet. Für Sie ist die amtliche Einmessung zudem ein Nachweis Ihres Eigentums. An dieser Stelle sind alle vermessungstechnischen Maßnahmen durchgeführt, jedoch stehen wir Ihnen natürlich auch im Anschluss jederzeit gerne beratend zur Seite.